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Neuvorstellung

Die verträglichere Version eines Geländewagens

In der sechsten Generation tritt der Outback sportlicher und robuster auf.
In der sechsten Generation tritt der Outback sportlicher und robuster auf.[ Werk]
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Subaru hat den Outback grundlegend überarbeitet und mit hilfreichen Funktionen – etwa einem fix verbauten, ausklappbaren Dachträger – ausgestattet. Die Geländetauglichkeit ist geblieben.

Saalfelden. Lernen wir zuerst eine neue Abkürzung: SUW. Sports Utility Wagon – also ein Kombi für den Outdoor-Einsatz. Sozial weitaus verträglicher als ein SUV, ein Sports Utility Vehicle. Und für den Einsatz im Gelände mit einer Bodenfreiheit von 21,3 Zentimetern mindestens genauso geeignet (wenn nicht sogar geeigneter, weil die meisten SUVs maximal Schotterstraße sehen).

Welches Auto beansprucht nun, ein SUW zu sein? Der Subaru Outback, der seit 1995 angeboten wird und an der Ost- und Westküste der USA nach subjektiver Beobachtung das meistgenutzte Fortbewegungsmittel von Studenten ist (im Heartland dominieren eher Pick-ups). In Österreich kam der Subaru Outback so lala an. Meistens waren die Verkäufe zweistellig, in guten Jahren dreistellig. Dabei ist der Outback ein interessantes Angebot, das eigentlich gerade im Westen Österreichs mehr Interessenten finden könnte.

Vielleicht schafft es die aktuell sechste Generation, die seit einigen Tagen bei den heimischen Händlern steht. Subaru hat den Outback auf eine völlig neue Plattform gestellt, hat ihn länger (um fünf Zentimeter auf 4,87 Meter) und komfortabler gemacht und mit neuen Sicherheitsfeatures ausgestattet. Der Startpreis liegt bei 44.990 Euro, das höchste Ausstattungslevel (Premium) kostet knapp 50.000 Euro.
Was den Outback vor allem auszeichnet, ist sein gutes Handling abseits der Straße. Der permanente Allradantrieb gibt Sicherheit und garantiert ständigen Grip. Notfalls kann man im X-Mode zwei spezielle Offroad-Programme wählen (Snow/Dirt und Deep Snow/Mud), die Motormanagement und Antrieb steuern.

Mitgedacht haben Ingenieure und Designer bei den vielen Käufern, die den Outback im Gelände einsetzen: Im Premium-Modell gibt es fix verbaute, ausklappbare Dachträger. In der Ausstattungsvariante Adventure verfügt der SUW wiederum nicht nur über ein leicht zugängliches Verzurrsystem, sondern auch über eine höhere statische Dachlast von 318 Kilogramm. Der Grund: die immer beliebter werdenden Dachzelte. Und bei der Tragfähigkeit sollten sich auch zwei US-Amerikaner ausgehen . . .

Neuerungen gibt es auch bei der Motorisierung, der Boxermotor wird nun von einem verbesserten 2,5-Liter-Benzinmotor mit 169 PS (124 kW) angetrieben. Geblieben ist das stufenlose CVT-Getriebe, das man aber mit simulierten Gängen erträglicher gemacht hat. Das Ansprechverhalten gerade im unteren Drehzahlbereich wurde deutlich verbessert.

Gesichtserkennung im Auto

Innen dominiert ein 11,6 Zoll großer Touchscreen, über den Navigation, Infotainment und auch die Klimatisierung gesteuert werden. Und natürlich kann man das Handy einbinden – Apple CarPlay und Android Auto sind Standard.

Das Subaru-eigene Eye-Sight-System erkennt Gefahren (Notbremsassistent, Totwinkel- und Querverkehrswarner) und Verkehrszeichen und hält automatisch Abstand. Die Müdigkeitserkennung funktioniert auch als Gesichtserkennung und passt die entsprechenden Einstellungen automatisch auf den jeweiligen Fahrer an. Lässt sich deaktivieren. (rie)