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Öffnung

Zwei Wochen (fast) wie damals

Flaneure am Samstag auf dem Wiener StephansplatzDie Presse/Clemens Fabry
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Vor gut zwei Wochen kehrte mit der Öffnung von Gastronomie, Kultur oder Freizeitbetrieben so etwas wie eine alte Normalität zurück – zumindest fast. Denn die erste Bilanz ist in vielen Branchen eher durchwachsen.

Das gute (fast) alte Leben ist zurück – und allen Befürchtungen zum Trotz scheinen die Öffnungsschritte seit 19. Mai weitgehend sicher zu sein: Fallzahlen und Inzidenz sind nicht gestiegen, und das, obwohl es in den gut zwei Wochen zu Szenen kam, die so nicht erlaubt gewesen wären: Die 3-G-Regel wird einmal kontrolliert, oft auch nicht. Die Vier-am-Tisch-und-kein-Drink-an-der-Bar-Regeln kann man mancherorts als abgeschafft verbuchen, und während Feste eigentlich untersagt sind, feiern Gartenpartys oder „Raves“ im öffentlichen Raum ein Comeback. Trotzdem erlaubt es die epidemiologische Lage, dass weitere Öffnungsschritte bevorstehen. Alles gut? Pandemie geschafft? Natürlich nicht. Auch die Bilanz vieler, die seit gut zwei Wochen wieder öffnen dürfen, ist durchwachsen.