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Wattwanderung auf der Insel Föhr
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Deutschland

Von Dagebüll nach Föhr: Wattwandern an der Nordsee

Lüften und Sicherheitsabstand inklusive: Bei Ebbe können Wanderer vom Festland nach Föhr gehen. Wetter und Wasser haben aber das letzte Wort.

Schafe spazieren über den Deich. Dahinter erstrecken sich Salzwiesen, auf denen weitere Schafe am Grün zupfen, das Watt und eine Silhouette am Horizont: Föhr. Dorthin wollen wir. Zu Fuß. Zehn Kilometer über den von der Ebbe freigelegten Meeresboden, die längste Wattwanderstrecke an der deutschen Nordsee. Am Morgen hatte das Wetter noch alles infrage gestellt. Regen peitschte gegen Fenster, der Wind heulte. Doch schnell kehrte die Sonne zurück. Nur bei anhaltendem Regen, starkem Wind und Nebel wird das Wattwandern abgesagt. Jetzt war die Prognose günstig, und Wattführerin Regina Matthiesen aus Husum entschied zu gehen. Auf dem Hunwerthusumer Deich erklärt sie: „Heute ist um 11.42 Uhr Niedrigwasser. Ab da läuft das Wasser sechs Stunden lang über die Priele zurück.“ Jetzt ist es kurz vor zehn. Sieben Priele müssen wir queren, darunter der „böse Priel“, bei dem man nie wisse, wie viel Wasser darin steht. Aber auch der „schöne Priel“ erwartet uns – erst kurz vor dem Ziel.