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Krone & Kaliber

Ein Online-Besuch der Watches & Wonders Geneva

Überirdisch. Im Rahmen der Watches & Wonders Geneva hat Rolex den "Cosmograph Daytona" mit einem Meteoritenzifferblatt vorgestellt, das jeden Zeitmesser zu einem Unikat macht.
Überirdisch. Im Rahmen der Watches & Wonders Geneva hat Rolex den "Cosmograph Daytona" mit einem Meteoritenzifferblatt vorgestellt, das jeden Zeitmesser zu einem Unikat macht.beigestellt
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Wie so viele andere Messen weltweit fand auch die Watches & Wonders Geneva, ehemals SIHH genannt, heuer mit 400 Uhrenpräsentationen und anderen Videoschaltungen rein online statt.

Es ist erstaunlich, was die Technik während der Pandemie alles möglich machte und auf den Kopf stellte. Unzählige Videocalls gehörten plötzlich zum Alltag, die Modeschauen von Mailand und Paris sah man sich zwar aus der ersten Reihe aus an, aber halt vom Küchentisch aus. Und sogar Messestände besuchte man nicht mehr unter dem Dach von Hallen, sondern via Bildschirm.

Aber seien wir uns ehrlich. Das Gelbe vom Ei sieht anders aus: Es menschelt, es spricht die Sinne dreidimensional, olfaktorisch, akustisch und lebendig an. So mannigfaltig die Möglichkeiten der Technik auch sein mögen, wir brauchen den persönlichen Austausch, den Smalltalk ebenso wie die fachlichen Gespräche. Der gemeinsame Kaffee, das Glas Wein nach einem Messetag, an dem der Schrittzähler ins Schwitzen kam, man Hände schüttelte, Preziosen begutachtete und alte Bekannte wieder traf.

Wie so viele andere Messen weltweit fand auch die Watches & Wonders Geneva, ehemals SIHH genannt, heuer mit 400 Uhrenpräsentationen und anderen Videoschaltungen rein online statt. Gut, wenigstens online, könnte man sagen, doch genau dieser Messerundgang via Internet zeigte einmal mehr, wie sehr wir das Touch and Feel einer echten, analogen Messe vermissen. Mehr noch, die Erfahrung lässt uns das Format der Messe neu schätzen und neu einordnen, auch wenn heuer statt 19 Uhrenmarken wie im Vorjahr sogar 38 Aussteller teilnahmen, inklusive der Giganten Rolex und Patek Philippe. Welche Marke man auch immer "besuchte", einen Satz hörte man an jedem "Stand": "Wir hoffen, Sie bald wieder persönlich begrüßen zu dürfen." Das hoffen wir auch.

 

(chrile)