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Coronavirus

Moderna beantragt EU-Zulassung seines Impfstoffs für Kinder ab zwölf

Die EMA muss entscheiden: Kann das Vakzin von Moderna auch an Jüngere in der EU verabreicht werden?
Die EMA muss entscheiden: Kann das Vakzin von Moderna auch an Jüngere in der EU verabreicht werden?APA/AFP/ANDREW CABALLERO-REYNOLD
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Nach Pfizer/Biontech will auch Moderna sein Vakzin gegen Sars-CoV-2 in der EU ab 12 Jahren zugänglich machen. Die Aussichten auf eine rasche Zulassung sind gut.

Der US-Pharmakonzern Moderna hat am Montag wie erwartet bei der Europäischen Arzneimittelagentur die Zulassung seines Impfstoffs gegen Sars-CoV-2 auch für Jugendliche ab zwölf Jahren beantragt. "Wir sind ermutigt, dass der Moderna Covid-19-Impfstoff (...) bei Jugendlichen hochwirksam ist", erklärte Unternehmenschef Stephane Bancel. Der Impfstoff schütze auch Heranwachsende zwischen zwölf und 17 Jahren zuverlässig vor einer Covid-19-Erkrankung, teilte der Hersteller Ende Mai mit.

Das gehe aus Ergebnissen einer Studie mit mehr als 3.700 Teilnehmern aus dieser Altersgruppe hervor. Keiner von ihnen habe nach einer vollständigen Impfung eine Covid-19-Erkrankung entwickelt. Der Impfstoff sei gut vertragen worden. Noch sind die Ergebnisse aber weder von Experten begutachtet noch in einem Fachjournal veröffentlicht.

Zuvor war bereits der Impfstoff von Biontech/Pfizer in mehreren Ländern auch für Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 15 Jahren zugelassen worden, auch die EU-Arzneimittelbehörde prüft derzeit einen entsprechenden Antrag. Der Moderna-Impfstoff ist bisher nur bei Menschen ab 18 Jahren in der EU verabreicht worden.

 

(APA/red.)