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Digitaler Umbruch in der Finanzwirtschaft

Expertentalk. Wie verändert die digitale Transformation die Finanz- und Versicherungslandschaft? In welchen Bereichen investieren Unternehmen und was dürfen sich Kunden erwarten? Antworten lieferten im Rahmen der Initiative #nextlevel Sonja Steßl, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung, Paul Lubusch, Geschäftsführer von IT Finance Consulting, und Helmut Fallmann, Mitgründer und Vorstandsmitglied der Fabasoft AG.

Die Digitalisierung,  getrieben vom technologischen Fortschritt, sich verändernden Kundenbedürfnissen und neuen innovativen Playern am Markt, hat längst auch die Finanz- und Versicherungswirtschaft erfasst. Neu an der jüngsten, von der Corona-Krise beschleunigten Entwicklung ist laut Experten das Tempo der Transformation, das die Protagonisten der Branche zu Reaktionen drängt.

 

Kooperation mit Start-ups

Auf den Zug der Zeit ist man beispielsweise bereits bei der Wiener Städtischen Versicherung aufgesprungen, wie Vorstandsdirektorin Sonja Steßl erklärt: „Wir haben schon 2019 mit viesure unser eigenes Innovationshub gegründet und verfolgen dabei das Ziel, schneller auf Kundenbedürfnisse, Trends und Veränderungen am Markt zu reagieren. Ebenfalls seit 2019 sind wir Founding Partner der weltweit führenden Innovations-Plattform Plug and Play Tech Center aus dem Silicon Valley. Mit dieser Kooperation können wir auf der Suche nach besonderen digitalen Lösungen die bestmögliche herausfiltern, indem wir Zugriff auf ein Netzwerk von über 15.000 vorab geprüften Start-ups haben.“ Neue Lösungen seien in nächster Zeit vor allem im eHealth-Bereich zu erwarten. In den kommenden Jahren plant die Wiener Städtische, größte Einzelgesellschaft der internationalen Versicherungsgruppe Vienna Insurance Group Wiener Versicherung Gruppe (VIG), insgesamt 100 Millionen Euro in Digitalisierungsprozesse zu investieren.

INITIATIVE #NEXTLEVEL

Fabasoft ist auf der Suche nach Beteiligungsmöglichkeiten.

Der Bewerber sollte folgende Kriterien erfüllen:

  • Die digitalen Lösungen sollen Optimierungen für dokumentenintensive Branchen bringen.
  • Der Unternehmenssitz liegt in der DACH-Region oder im benachbarten Ausland.
  • Der Umsatz beträgt ab rund zwei Millionen Euro aufwärts.
  • Die Unternehmer tragen die Verantwortung für ihren Betrieb und sind maßgeblich für das bisherige Wachstum verantwortlich.
  • Sie tragen das wirtschaftliche Risiko und halten wesentliche Anteile am Unternehmen.

Bewerbung: Wer als Digitalunternehmerin oder Digitalunternehmer davon ausgeht, die Anforderungen für eine Fabasoft-Kooperation zu erfüllen, kann  schriftlich  unter nextlevel@at.ey.com Kontakt aufnehmen.

Weitere Information zur Initiative und zum Anmeldeprozess unter: diepresse.com/nextlevelinitiative

Digital für proaktiven Kundenzugang

Den finalen Kundennutzen als Sinn der Digitalisierung betont Paul Lubusch, Geschäftsführer von IT Finance Consulting: „Wir sind ein Beratungs- und Softwareunternehmen mit Fokus auf die Leasingindustrie in Mittel- und Osteuropa. In unserem Business ist es essentiell, den Kunden zu kennen. Die Digitalisierung dient dabei als Mittel zum Zweck. Die Sammlung und Analyse von Daten hilft uns, um maßgeschneiderte Angebote unterbreiten zu können.“ Digitalisierungstrategien  sind laut Lubusch in der Leasingbranche im Grunde einfach: „Einer Leasinggesellschaft stehen alle notwendigen Daten zur Verfügung, um Prozesse zu generieren, bei denen aufgrund von Informationen und dem Eintreten von Ereignissen proaktiv an die Kunden herangetreten werden kann. Wenn ein Kunde z. B. eine App bekommt, auf der er alle Infos zu seiner Polizze hat, kann er eigene Schritte selbst ausführen.“ Die Idee dahinter ist es, so wie in der Industrie Kunden in die Wertschöpfung zu integrieren.

Fließende digitale Prozesse

Durchgängig transparente digitale Prozesse wünscht sich Helmut Fallmann, Mitgründer und Mitglied des Vorstands der Fabasoft AG. Das Linzer Unternehmen ist einer der führenden Software-Spezialisten Europas, wenn es um dokumentenintensive Geschäftsprozesse geht. „Es geht vor allem um die Gestaltung der Customer Journey. Privatkunden und Businesskunden sollen sich erwarten können, dass ihre Reise vom Angebot über den Vertragsabschluss bis hin zur Nachbetreuung digital ablaufen kann“, sagt Fallmann und bringt ein Beispiel aus der Autobranche: „Ich hätte gern, dass man zum Auto ein Angebot mit Eckdaten bekommt, wie sie das Versicherungs- und Leasing-IT-System benötigt. Das soll vergleichbare Daten liefern und transparent zeigen, was im Paket alles inkludiert ist, bis hin zu den Details des Wartungsvertrags. Das alles muss digital fließen.“ Am Ende wäre die letzte Spur von Physischem das Autokennzeichen – und selbst da bietet sich als Ersatz ein Display an, damit man sich künftig auch die Kennzeichenhinterlegung ersparen kann. Dass bei personenbezogenen Informationen der Datenschutz eine große Rolle spielt, verstehe sich dabei laut Fallmann von selbst: „Es geht um die Kombination aus Transparenz, Informationssicherheit und Datenschutz. Ich bin ein großer Freund von externen Audits zur Einhaltung strikter Datenschutzregime im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung DSGVO. Von Unternehmen und der öffentlichen Hand angebotene Services sollen harten externen Prüfungen unterzogen werden.“

 

Unternehmen im Talk

Fabasoft
Das Linzer Softwareunternehmen Fabasoft steht für Digitalisierung, Beschleunigung und Qualitätssteigerung von Geschäftsprozessen im Bereich Business-to-Business. Ein weiterer Schwerpunkt ist die strategische Beteiligung an jungen IT-Unternehmen. Fabasoft zählt zu den führenden europäischen Softwareherstellern und Cloud-Dienstleistern. Der 1988 gegründete Konzern hat seinen Hauptsitz in Linz und unterhält Tochtergesellschaften in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA. Mehr Informationen unter: www.fabasoft.com

EY Österreich
EY Österreich ist eine der führenden Prüfungs- und Beratungsorganisationen des Landes und bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen Dienstleistungen wie Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Transaktionsberatung und Managementberatung an. Seit 2006 zeichnet EY Österreich jährlich Österreichs Top-Unternehmer mit dem Entrepreneur Of The Year Award aus. Mehr Informationen unter: www.ey.com/at

Wiener Städtische Versicherung
Die Wiener Städtische Versicherung ist die größte Einzelgesellschaft der internationalen Versicherungsgruppe Vienna Insurance Group Wiener Versicherung Gruppe (VIG) mit Sitz in Wien. Mit rund 4.000 Mitarbeitern (davon über 2.000 Berater) in neun Landesdirektionen und rund 130 Geschäftsstellen, bietet sie persönliche Betreuung in ganz Österreich. Mehr Informationen unter: www.wienerstaedtische.at

Funk Gruppe
Die Funk Gruppe (1.360 Mitarbeiter an 35 internationalen Standorten) ist der größte eigenständige Versicherungsmakler in Deutschland. Das Systemhaus betreut Unternehmen in Fragen des Versicherungs- und Risikomanagements sowie der Vorsorge. Mehr Informationen unter: www.funk-gruppe.de

INFORMATION

Die Seite beruht auf einer Medienkooperation mit der „Presse“ und ist entstanden mit finanzieller Unterstützung von Fabasoft AG.