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Skulpturen von Franz West verschwinden von Stubenbrücke

Die Lemurenköpfe
Die Lemurenköpfe(c) Peter Kainz/MAK
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Die Lemurenköpfe auf der Brücke hinter dem Wiener MAK gehen nach 20 Jahren zurück an die Besitzer.

20 Jahre prägten sie das Stadtbild auf der Stubenbrücke, nun werden die Skulpturen "4 Larven (Lemurenköpfe, 2001)" von Franz West (1947–2012) abgebaut. Angebracht worden waren sie im Jahr 2001 anlässlich der MAK-Retrospektive "Franz West: Gnadenlos", um für die Dauer der Ausstellung im öffentlichen Raum sichtbar zu sein. Schließlich wurden sie jedoch als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt - nun gehen sie wieder zurück an die Eigentümer, wie das MAK am Dienstag mitteilte.

Die bis zu drei Meter hohen Skulpturen aus lackiertem, geformten Aluminium verbanden sich laut Aussendung mit der Symbolik des Wassers des Wienflusses. Im Jahr 2007 ließ Franz West eine Tafel mit einem Heraklit-Zitat an einem der Brückenpfeiler anbringen: "Denen, die in dieselben Flüsse steigen, fliessen immer neue Wasser zu und (immer neue) Seelen entsteigen dem Nass".

(c) Peter Kainz/MAK

(APA)