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Pandemie

Mückstein: Sperrstunde fällt im Juli, "3G"-Regel bleibt

Concert goers Click Festival 2019.
Mit Juli könnten alle Coronamaßnahmen - außer die "3G"-Regel - fallen.(c) PYMCA/Universal Images Group via (PYMCA)
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Ab heute gilt die Sperrstunde erst ab 24 Uhr, der Mindestabstand wird halbiert, das Reisen erleichtert. Die Nachtgastronomie könnte mit Juli öffnen - und die übrigen Coronamaßnahmen fallen.

Das Lockern geht weiter: Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) hat am Mittwoch weitere Rücknahmen der derzeit geltenden Coronamaßnahmen verkündet. Konkret soll es ab Donnerstag eine „Halbierung“ geben. Gemeint ist:

Der einzuhaltende Mindestabstand in der Gastronomie wird von zwei auf einen Meter reduziert, das Zusammensein von bis zu 16 Personen in Außenbereichen bzw. acht Personen im Inneren von Gastronomiestätten (jeweils plus Kinder) gestattet.

Die Quadratmeterzahl pro Kunden, die in Geschäften derzeit einzuhalten ist, wird von 20 auf zehn Meter reduziert. Verlängert hingegen wird die Sperrstunde von 22 auf 24 Uhr. Weiterhin einzuhalten bleibt die „3G"-Regel, welche besagt, dass Personen, um am öffentlichen Leben teilhaben zu können, gegen das Coronavirus geimpft, von einer Covid-19-Erkrankung genesen oder negativ auf eine Infektion getestet sein müssen. In Outdoor-Bereichen fällt die Maske komplett. 

Auch für Touristen soll es einfacher werden: Bei der Einreise aus „sicheren Ländern“ (die jeweils aktuelle Lage ist auf der Homepage des Außenministeriums einsehbar, Anm.) nach Österreich soll ebenfalls nur noch die „3G"- Regel beachtet werden müssen. Eine „Pre Travel Clearance" ist nur noch bei der Einreise aus Hochinzidenz- und Virusvariantengebiete notwendig.

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) ergänzte, dass die nun vorgenommene Absenkung des Mindestabstandes respektive das damit einhergehende Zulassen von mehr Personen in der Gastronomie und anderweitigen Außenbereichen, dazu führen, dass Kongresse und der Messebereich wieder Fahrt aufnehmen.  Kulturveranstaltungen können ab sofort stärker ausgelastet werden - nämlich bis zu 75 statt wie bisher 50 Prozent.

Für Reiseunternehmen hat die Bundesregierung ebenfalls Neuigkeiten parat: Sofern alle Reisenden die „3G"-Vorgabe erfüllen, gilt in Reisebussen keine Personenbeschränkung mehr, kündigte sie an. Gleiches gelte im kulturellen Bereich, beispielsweise bei Chören.

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Nachtgastronomie mit Fragezeichen

Die nächsten Schritte in Richtung Normalität bringt dann der Juli, wie Köstinger betonte. Dann sollen keine Beschränkungen mehr gelten (kein Mindestabstand, keine Kapazitätsbeschränkungen, keine vorgegebene Sperrstunde). Einzuhalten bleibt dann nur noch die „3G"-Regel.

Etwas verhaltener formulierte dies Mückstein: Es gelte, noch zuzuwarten. So werde etwa über eine Öffnung der Nachtgastronomie derzeit noch diskutiert. Eine entsprechende Entscheidung werde gegen Ende Juni fallen. „Die Nachtgastronomie ist ein Bereich, der noch relativ ungeschützt ist. Weil viele Erwachsene noch ungeimpft sind“, begründete Mückstein das Vorgehen. Relativ fest stehe aber schon jetzt, dass auch dort die „3G“-Regel als Zutrittsschranken eingezogen wird, so der Minister.