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EM-Interview

„Kleine Fußballländer haben große Träume“

imago images/Ukrinform
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EM-Debütant. Nach mehr als 30 gescheiterten Qualifikationen sorgt das erste Großereignis in Finnland für Aufregung. Teamchef Markku Kanerva relativiert Erwartungen, denn „Favorit sind wir nicht“. Über Mentalität, Spielstil, Pukkis Tore – und das Vorbild Island.

Die Presse: Finnland, berühmt für Eishockey, Langlauf oder Rallye-Fahrer, spielt erstmals bei einer Fußball-EM mit. Welchen Stellenwert hat das für Sie, was löst das denn im Land aus?
Markku Kanerva: Für den finnischen Fußball bedeutet es die Welt! Wir haben schließlich Ewigkeiten auf die Chance gewartet, einmal dabei zu sein. Jetzt ist es soweit und jeder ist sehr aufgeregt. Für mich als Headcoach ist es ein Privileg. Ich denke, wir werden unser Bestes geben und Finnland kann stolz auf uns sein. Und was es auslöst? Für den Fußball in Finnland und die Liga kann das eine große Inspiration sein. Auch für alle Kinder, Trainer, Spieler. Es zeigt, dass auch Finnen Fußball spielen können.

Warum gelang es zuvor nie, sich für ein Event zu qualifizieren? Hat Finnland jetzt mehr Legionäre, oder half es – wie Österreich –, dass seit 2016 24 Teams bei der EM spielen?