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Kommunikation

Regierung gibt 30 Millionen Euro für Vier-Jahres-Vertrag mit Werbeagenturen aus

Der Auftrag ging an Jung von Matt/Donau und zwei Bietergemeinschaften bestehend aus PKP BBDO gemeinsam mit Rosenberg GP sowie P8 Marketing gemeinsam mit HMT Marketing.

Der Auftrag der Regierung über eine bis zu 30 Millionen Euro schwere Rahmenvereinbarung für Kreativagenturleistungen für vier Jahre ist vergeben. Den Zuschlag haben Jung von Matt/Donau und zwei Bietergemeinschaften bestehend aus PKP BBDO gemeinsam mit Rosenberg GP sowie P8 Marketing gemeinsam mit HMT Marketing erzielt, wie "Horizont" am Mittwoch berichtete. Eine Sprecherin der Bundesbeschaffungsgesellschaft (BBG) bestätigte der APA die Vergabe.

Angestrebt wird in der Ausschreibung eine "gemeinsame Kommunikationsstrategie" der Bundesregierung. Die Siegeragenturen können aber nicht mit einer fixen Beauftragung über 30 Mio. Euro rechnen, da lediglich Optionen vergeben wurden, die bei Bedarf abgerufen werden. Die Ausschreibungsgewinner sollen zudem Subaufträge an andere Agenturen vergeben können. Mit Jung von Matt/Donau ging der Zuschlag auch an eine Agentur, die bereits für die Bundesregierung tätig war. Die vom Roten Kreuz getragene und von der Regierung gestützte Kampagne zur Corona-Eindämmung wurde von ihr kreiert.

Bereits im April hat die Bundesregierung einen Auftrag für das Schalten von Werbung in der Höhe von bis zu 180 Mio. Euro für vier Jahre vergeben. Dieser ging an die Mediaagenturen Mediacom und Wavemaker der Group M sowie an Media.at der Dentsu-Gruppe. Als die beiden Ausschreibungen in der Gesamthöhe von 210 Mio. Euro bekannt wurden, hagelte es Kritik vonseiten der Opposition. Eine derartig hohe Summe sei nicht zu rechtfertigen, befanden Mediensprecher mehrerer Parteien. Befürworter lobten, dass die Ausschreibung und Vergabe an Mediaagenturen ein Schritt zu mehr Transparenz sei.

(APA)