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Serie: Natur-Talente

Nachhaltige Materialien: Mit Butz und Stingl

Ein buntes Allerlei aus Obst, Gemüse und Pilzen bereichert die Liste nachhaltiger Lifestyle-Zutaten – auch bei Luxusmarken.

Bananen, Äpfel, Orangen, Ananas, Weinblätter oder ein weitflächiges Pilzmyzel: Die Materialien, auf die Mode- und Lifestylemarken, auch im Luxussegment, in letzter Zeit verstärkt setzen, lassen auf den ersten Blick eher an den Obst- und Gemüsehandel denken als an Taschen, Schuhe oder Uhrbänder. Einschlägige Branchenanalysen wie der jährliche „State of Fashion“-Report von McKinsey und „Business of Fashion“ verzeichnen aber einhellig seit geraumer Zeit die steigende Nachfrage nach Produkten mit möglichst kleinem ökologischen Fußabdruck, beginnend bei der Produktion und über das Ende des Lebenszyklus hinaus.

Kompostierbare Produkte vegetabilen Ursprungs erfüllen diese Anforderungen je nach Beimischung anderer Werkstoffe weitgehend bis völlig. Dass Materialien tierischen Ursprungs durch Alternativen ersetzt werden, ist nichts Neues: War diese Substitutionsstrategie in vergangenen Zeiten aber häufig mangelnder Verfügbarkeit etwa von Leder geschuldet, führt der sprichwörtlich gewordene „Greta-Effekt“ letzthin zu einer veränderten Wahrnehmung. Bewusstsein für nachhaltige Alternativen, Bedachtnahme auf die Bedürfnisse etwa veganer Kundinnen und Kunden werden als zeitgemäß und durchaus auch als kompatibel mit dem Luxussegment der Lifestylebranche empfunden.

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