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Interview

„Die Frage ist doch: Wo will Europa hin?“

Christoph LeitlDie Presse/Fabra
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Eurochambres-Präsident Christoph Leitl über den drohenden Abschied eines in Kleinstaaterei zersplitterten Europa von der Weltbühne und das absehbare Scheitern einer ambitionierten, aber realitätsfernen Klimapolitik.

Die Presse: Europa wächst nach der Krise nur halb so schnell wie die USA oder gar China. Was läuft denn da schief?

Christoph Leitl: Vieles. Ich ärgere mich immer wieder über diese Ignoranz weltweiter Entwicklungen, diese Selbstzufriedenheit nach dem Motto „Es geht uns eh gut, und was nachher kommt, werden die nach uns schon irgendwie lösen“ und über dieses Keine-Strategie-Haben für die Zukunft.

Das ist offenbar ein europäisches Phänomen, das es so in China und den USA nicht gibt, oder?