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Motor-Magazin

10 Jahre Fahrstil: Die schnelle Jubiläumsnummer

(C) DiePresse
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Von null auf zehn Jahre. Wir wollen uns nicht auf die Brust klopfen, aber in der ersten "Fahrstil"-Nummer von 2011 steckten schon einige jungfräuliche Themen, die uns das nachfolgende Jahrzehnt intensiv beschäftigen sollten.

Auf dem Cover hatten wir den österreichischen Sportwagen Ledl, an sich schon ein exotischer Geselle, den sein Besitzer 17 Jahre zuvor auf Elektro umgebaut hatte. Der Spaß läuft heute als weltweiter "Vintage Voltage"-Trend und hat mächtig Drehmoment aufgebaut. In diesem Heft haben wir ein elektrifiziertes Ford Model A zu Gast, Baujahr: 1930. 

In der Urausgabe berichteten wir ferner über einen Wiener Unternehmer, der zu den allerersten Fahrern eines Tesla Roadster gehörte für ihn waren Autos mit Verbrennungsmotor damals schon "Steinzeit", wie er sagte. Wir staunten und berichteten zeitgleich aus Kalifornien, wo eine erste Pressevorführung des Tesla Model S stattfand: "Eine Sensation zwischen Panamera und iPad", war darüber zu lesen. Auf den Markt ist das Auto ein Jahr später gekommen, und das Unternehmen zählt heute zu den wertvollsten der Welt, mit einer realistischen Chance auf Platz eins in den kommenden Jahren. Die Autoindustrie reagierte auf den Newcomer zunächst mit Ignorieren, dann Panik, schließlich mit Ärmelaufkrempeln und Nachziehen. Porsches Taycan gehört zu den Beweisstücken, dass "old auto" zur radikalen, notwendigen Erneuerung fähig ist, und die Elektromobilität ist nur ein Teil davon.

Was taten wir sonst vor zehn Jahren? Wir unternahmen eine Wallfahrt nach Steyr in OÖ und stellten uns an das Band, an dem der famose BMW-Reihensechszylinder gefertigt wurde (und noch wird). Es war abzusehen, dass es den Charakterdarstellern unter den Motoren auf kurz oder lang an die Manschette gehen würde. Aber noch sind sie unter uns, und auch das Elektrische ist keineswegs das Ende der Freude eher ein frischer Anfang. Auf die nächsten zehn Jahre!

Viel Freude mit dieser Ausgabe!
Ihre Redaktion