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Schön eingebettet, trinkwasserklar aufgefüllt und filmreif.
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Sieben Seen-Porträts

Der Sommer am eigenen Ufer

Was zieht uns ans heimische Wasser? Sieben Seen-Porträts,
stellvertretend für die vielen traumhaften Gewässer in Österreich.

An Österreichs Seen hat die vergangene Coronasaison bewiesen, dass Ferien zuhause doch eine wichtige, erfreuliche Option sind, wenn es rundherum eng wird. Und dass eine heimische Flüssigkeit, trinkwasserklar abgefüllt zwischen Hügeln, Bergen und Kulturgütern, mit dem Meer mithalten kann. Solches kündigt sich für den Coronasommer Nummer zwei wieder an.

Österreich-Urlaub ist für viele eine Art Wiederentdeckung. Fäden, die in der Kindheit gelegt wurden, nimmt man wieder auf. Das frühere Wochenende am See, eingeschoben zwischen Auslandsreisen, dehnt sich nun zeitlich aus. Warum nicht länger bleiben, wo es doch für manchen Erwerbstätigen möglich ist, vom Seeufer aus Home-Office zu halten. Hängt nur von der Stärke des WLAN ab. Auch das hat sich gewandelt: Ein Seenurlaub dient nicht nur Bade- oder Partyzwecken wie anno dazumal. Zunehmend zeigen sich die Seenurlauber sportlich und kulturinteressiert, was das Hinterland anbelangt. Man radelt und wandert um den See, in den man springt. In der Früh beginnt es mit einer Laufrunde, vielleicht als Training für einen Bewerb. Die Gastronomie bis zum letzten Geheimtipp auszutesten, das lässt man sich dennoch nicht ent­gehen. Und für einen Kulturausflug nimmt man auch gern ein paar Kilometer mehr in Kauf.