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Leichtathletik

Kein Olympia-Startrecht für beinamputierten US-Sprinter

Blake Leeper auf einem Archivbild aus dem Jahr 2019.
Blake Leeper auf einem Archivbild aus dem Jahr 2019.(c) USA TODAY Sports (Kirby Lee)
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Der Weltverband hat entschieden: Der an beiden Beinen amputierte Blake Leeper habe einen "Wettbewerbsvorteil" durch seine Prothesen.

Der an beiden Beinen amputierte US-Sprinter Blake Leeper darf nicht an Bewerben des Leichtathletik-Weltverbandes und auch nicht an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen. Einen Einspruch des 31-jährigen Leichtathleten gegen eine Entscheidung der zuständigen Kommission des Weltverbandes hat das Internationale Sportgericht CAS am Freitag abgewiesen.

Bereits Ende Oktober 2020 hatte der CAS die Auffassung von World Athletics gestützt, wonach der 400-Meter-Läufer durch seine Prothesen einen "Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Athleten" habe, die keine entsprechenden Hilfsmittel benutzen. Dies sei nun nach Anhörungen aller Parteien bestätigt und damit auch der zweite Einspruch Leepers zurückgewiesen worden.

Paralympics-Sieger Oscar Pistorius aus Südafrika hatte 2008 mit einem Einspruch beim CAS das Startrecht für die Olympischen Spiele 2012 in London erwirkt. 2015 hatte die World Athletics (damals IAAF) die Regel 144 um einen Absatz erweitert. Seitdem muss der Sportler beweisen, dass ihm durch Hilfsmittel kein Wettbewerbsvorteil entsteht.

(APA/dpa)