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Höchstgericht

Impfskeptischer Arzt darf weiter ordinieren

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Die Ärztekammer strich den Steirer voreilig aus der Ärzteliste; der VwGH gibt der Beschwerde aufschiebende Wirkung.

Wien. Der Fall hat damals für Aufsehen gesorgt: Im Mai 2019, als von Corona naturgemäß noch keine Rede war, sehr wohl aber von der Rückkehr der Masern und anderer verschwunden geglaubter Krankheiten, trat ein Arzt im Fernsehen auf, der den Sinn von Impfungen in Zweifel zog. Die Ärztekammer zeigte den Mann bei der Disziplinarbehörde an, der Präsident strich ihn aus der Ärzteliste – voreilig, wie jetzt der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) entschieden hat.

„Immun gegen Fakten“ hieß die Sendung, in der TV-Journalist Hanno Settele die „wundersame Welt der Impfgegner“ ausleuchtete. Unter anderem sprach er mit dem steirischen Arzt Klaus Bielau, der bemerkenswerte Thesen von sich gab: „Wir erkranken nicht durch Bakterien und Viren“ oder „Sie und niemand sonst ist für Ihre Gesundheit verantwortlich“, sagte der Arzt.