Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Immobilien

Stadtflucht und Home-Office werden nicht verschwinden

Wer im Home-Office sitzt, muss nicht in der Stadt wohnen. Und wenn, dann legt er Wert auf eine Terrasse.
Wer im Home-Office sitzt, muss nicht in der Stadt wohnen. Und wenn, dann legt er Wert auf eine Terrasse.Clemens Fabry
  • Drucken

Die Coronakrise hat den Immobilienmarkt nachhaltig verändert, glaubt Immobilienexperte Matthias Ortner von Advicum.

Wien. Das Schlimmste scheint überwunden zu sein. Die Corona-Ansteckungszahlen sinken, die Impfungen kommen voran, die Menschen kehren aus dem Home-Office in die Büros zurück, kaufen ein, besuchen Restaurants und Kinos und verreisen auch wieder. Wird also alles wie früher?

Kaum, meint Matthias Ortner vom Beratungsunternehmen Advicum. Einige Trends, die durch die Krise eingeleitet wurden, werden sich fortsetzen, wenn auch in abgeschwächter Form. Einer dieser Trends sei die Stadtflucht. Wer im Home-Office arbeitet, muss nicht mehr jeden Tag pendeln. Er nimmt daher eine größere Entfernung zwischen Wohn- und Arbeitsort in Kauf.

Ladenhüter Kleinwohnung?

Zugleich habe das Home-Office den Wunsch nach schönerem Wohnen verstärkt, im Grünen und mit mehr Platz. Man investiert in das Eigenheim. Baumaterialien wie Stahl oder Holz werden knapp, weil die Nachfrage aus China (nach Stahl) und dem angelsächsischen Raum (nach Holz) angesprungen ist, Baufirmen sind ausgelastet.