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Interview

Viktoria Schnaderbeck: „Man muss seinem Traum auch folgen“

die österreichische Profifußballerin Viktoria Schnaderbeck
die österreichische Profifußballerin Viktoria SchnaderbeckGetty Images
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Mit 16 ging sie zum FC Bayern, seit 2018 spielt sie bei Arsenal. Die österreichische Profifußballerin Viktoria Schnaderbeck über den Hunger nach Erfolg, die mentalen Nebenwirkungen des Sports – und ihren Umgang mit Geld.

Die Presse: Sie haben mit sieben Jahren begonnen, Fußball zu spielen. Sie haben Meistertitel und Cupsiege in Deutschland und England gefeiert und leiten die österreichische Frauennationalelf als Spielführerin auf dem Feld. Kann man Karriere planen?

Viktoria Schnaderbeck: Höchstens bedingt. Mit sieben Jahren hatte ich mit Sicherheit noch keine Karriere im Kopf. Stattdessen habe ich schon sehr früh lernen müssen, mich auf den Moment zu konzentrieren. Wiederholte Verletzungen haben mir dann aufgezeigt, dass man nicht alles kontrollieren und planen kann. Man kann sich vorbereiten und gewisse Dinge in die Hand nehmen, aber man sollte nie vergessen, dass alles mit einem Schlag ganz anders kommen kann.

Wenn man Fußballspielerin ist, kann man davon leben?

In meinem Fall, ja. Man kann davon leben, aber man hat nicht ausgesorgt.