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Pandemie

Wenn Impfungen verschwinden: Die Fehler im Elektronischen Impfpass

Die Europaeische Kommission arbeitet an einem digitalen Impfpass, der die eingeschraenkten Reisemoeglichkeiten erweitert u
Anfang Juli soll ein einheitlicher Grüner Pass EU-weit gültig sein. Dabei gibt es in Österreich noch nicht einmal ein effizientes Korrekturportal für fehlerhafte Einträge im Elektronischen Impfpass.imago images/Arnulf Hettrich
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Bei einem Wiener fehlt eine Impfung in seinem Elektronischen Impfpass. Eine von unzähligen Pannen. Wie diese schnell und unkompliziert behoben werden sollen, ist noch immer nicht geregelt.

Aktuellen Schätzungen zufolge ist jeder 200. Eintrag in den Elektronischen Impfpass fehlerhaft – einmal ist das Datum falsch, einmal stimmt der verwendete Impfstoff nicht, einmal fehlt eine verabreichte Impfung. Eine Fehlerquote von 0,5 Prozent klingt wenig, aber bei Millionen Impfungen kommt eine beachtliche Zahl an sogenannten Korrekturfällen zusammen. Fehler also, die rasch behoben werden sollten, schließlich dienen die Daten im E-Impfpass als Grundlage für den EU-weiten Grünen Pass, der ab Juli gültig sein soll.

Allerdings gibt es dafür noch immer kein effizientes Korrekturportal. Bei der ELGA GmbH (Elektronische Gesundheitsakte GmbH), die mit der Umsetzung des E-Impfpasses beauftragt ist, hofft man darauf, dass das Gesundheitsministerium aufs Tempo drückt und die Inbetriebnahme eines entsprechenden Behördenportals in den kommenden Tagen sicherstellt. Seitens des Ministeriums wiederum heißt es, die ELGA GmbH sei dafür zuständig.