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Gastkommentar

5G und das Internet der Dinge sind Wachstumsmotoren der heimischen Wirtschaft

Martin Resel ist CCO Enterprise bei A1 Telekom Austria AG.(C) A1 Telekom
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Für Unternehmen nahezu aller Industriezweige war die Covid-Pandemie mit außergewöhnlichen Belastungen verbunden.

Innovative Unternehmen nahmen diese herausfordernden Zeiten aber auch als zusätzliche Chance wahr, um neue Geschäftsideen zu entwickeln, sich neu aufzustellen und neue Märkte zu erschließen. Viele unserer Businesskunden haben die Krise regelrecht als Digitalisierungsturbo eingesetzt und setzen jetzt verstärkt auf neue Technologien und zukunftsorientierte Geschäftsmodelle, um gestärkt aus der Pandemie hervorzugehen.

Insbesondere das Internet der Dinge gewann in den letzten Monaten enorm an Tempo. Die vielen Möglichkeiten, die daraus entstehen, wenn Geräte und Maschinen Daten austauschen, bieten Unternehmen die Chance, ihre Geschäftsmodelle völlig neu zu definieren. Denn Vernetzung schafft Zugriff auf eine neue, wertvolle Datenbasis: Von automatisierten Produktionsstraßen, die den Eintritt von Störungen im Voraus ankündigen, über selbstfahrende Roboter bis zur Echtzeitmessung der Luft- und Wassergüte in Städten.

Mit noch nie dagewesenen Bandbreiten im Gigabit-Bereich bildet die neue Mobilfunkgeneration 5G die Basis für das Internet der Dinge. Durch niedrigste Reaktionszeiten von wenigen Millisekunden werden erstmals mobile Anwendungen in Echtzeit möglich, sei es für die Steuerung von Maschinen und Produktionsprozessen, im Bereich der Mobilität oder für Unterhaltungsanwendungen.

Unternehmen erhalten erstmals die Möglichkeit, eigene dedizierte Netzressourcen zu verwenden, die an ausgewählten Standorten besonders hohe Sicherheit und Verfügbarkeit bieten. Damit entstehen „Campus-Netze“ – lokal abgegrenzte private Mobilfunknetze, mit denen sich Vernetzungen geschäftskritischer Prozesse auf ein neues Level heben lassen. Überall dort, wo die Datenübertragung in Echtzeit, zuverlässig und sicher erfolgen soll, werden diese privaten Mobilfunknetze eine entscheidende Rolle spielen – und auch neue Businessmodelle und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.

Beispiele dieser Campus-Netze finden sich im Handel, wo nun kabellose Filialen möglich werden, bei denen Einkaufswägen, Kassen, Waagen und Scanner über ein privates und sicheres 5G-Netz miteinander verbunden sind.

Weitere Einsatzgebiete von Campus-Netzen sind die immer intelligenter werdenden Fabriken, wo nun auch sich bewegende oder flexibel eingesetzte Maschinen auf den Bruchteil einer Sekunde genau aufeinander abgestimmt sind, Energie-Microgrids, bei denen eine stabile und intelligente Vernetzung notwendig ist, um verteilte Energiequellen wie Solarzellen und Batterien zu integrieren.

Auch am Flughafen Wien setzen wir bereits ein eigenes Campus-Netz ein. Devices wie Gepäcksscanner, Geräte für Abfertigungsprozesse oder Tablets können nun in das sichere, private Netzwerk des Flughafens eingebunden werden. Damit wird sichergestellt, dass verantwortliche Personen auch im Notfall immer kommunizieren können.

Mit 5G und dem Internet der Dinge erhalten wir noch nie dagewesene Möglichkeiten, die Welt neu zu gestalten. Dafür arbeitet A1 am besten 5G-Netz Österreichs und entwickelt gemeinsam mit Industriepartnern und Kunden Anwendungen, welche das Potenzial haben, die Arbeitswelt und Gesellschaft nachhaltig zu verändern.

Denn wir als A1 sehen unsere Aufgabe darin, den Wirtschaftsstandort Österreich nachhaltig zu stärken. Mit unserer Expertise begleiten wir Unternehmen in ihrer digitalen Transformation.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.06.2021)