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Gastkommentar

Škoda übernimmt gesellschaftliche Verantwortung und fokussiert immer stärker auf E-Mobilität

Max Egger ist Geschäftsführer von Škoda Österreich, ein Unternehmen der Porsche Holding. Seit 1991 ist die Marke Škoda Teil des deutschen Volkswagen-Konzerns. Die Eigenständigkeit der Marke ist wichtig und bleibt erhalten.(C) Skoda Österreich ]
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In nahezu allen Bereichen unseres täglichen Lebens stehen wir vor einem grundlegenden Systemwandel. Oberste Priorität dabei ist, die definierten Klimaziele zu erreichen.

Škoda macht mit einem nun begonnenen Transformationsprozess die Marke mit zunehmender Ausrichtung an Elektromobilität fit für die Zukunft.

Damit übernimmt der tschechische Hersteller – die Nummer 2 in der österreichischen Zulassungsstatistik – gesellschaftliche Verantwortung. Denn auch mit den effizientesten Verbrennungsmotoren alleine werden die CO?-Klimaziele nicht erreichbar sein.

Durch das Bekenntnis zur Elektromobilität und die erforderliche dazugehörige Infrastruktur werden neue Chancen und Arbeitsplätze geschaffen. Nicht nur im Bereich der Mobilität, sondern auch in der Forschung, der Produktion und im Bereich der Digitalisierung.

Für Unternehmen bedeutet die Elektromobilität auch eine weitere Effizienzverbesserung bei den „TCOs“ – den Total Costs of Ownership. Die Energiekosten können durch E-Fahrzeuge um rund 30 Prozent gesenkt werden. Die motorbezogene Versicherungssteuer entfällt ebenso wie die Normverbrauchsabgabe (Nova). Darüber hinaus ersparen sich Dienstwagennutzer den Sachbezug in Höhe von bis zu zwei Prozent des Fahrzeugwerts. Damit bleibt netto mehr in der Kasse.

Ein entscheidender Punkt bei der Gesamtökobilanz der Elektromobilität ist, dass an den zurzeit 8000 öffentlichen Ladestellen in Österreich möglichst viel grüner Strom aus regenerativen Energiequellen angeboten wird.

In den letzten eineinhalb Jahren hat sich bei der Nachfrage nach Elektroautos viel verändert. Der viel zitierte Ketchup-Flaschen-Effekt – das bedeutet: Zuerst verhaltener Output und dann der große Schwall – ist mit etwas Verspätung eingetroffen.

Škoda hat nach dem elektrischen Kleinwagen Citigoe iV mit dem neuen und ersten rein batterieelektrischen Enyaq iV zum richtigen Zeitpunkt genau die Erwartungen der Österreicher an ein E-Fahrzeug getroffen. Schon bevor der Enyaq iV in den Schauräumen der Händler zu sehen war, wurden mehr als 2000 Enyaq iV verkauft. Die Nachfrage nach dem neuen Elektro-Flaggschiff mit einer Reichweite von bis zu 520 km übersteigt bei weitem die Produktionskapazitäten.

Unternehmer und Mitarbeiter mit sehr hohen Jahreskilometerleistungen entscheiden sich häufig für Plug-in-Hybride wie den Octavia iV oder Superb iV. Diese Technologie erlaubt extrem hohe Gesamtreichweiten mit der Möglichkeit, die täglichen Kurzstrecken von bis zu rund 60 Kilometern rein elektrisch zu absolvieren.

Rein batterieelektrische Fahrzeuge wie der neue Škoda Enyaq iV sind im laufenden Betrieb lokal und bei Nutzung von Ökostrom sogar vollständig emissionsfrei unterwegs. Zu ihrem ökologischen Fußabdruck gehören allerdings auch CO?-Emissionen, die während der Herstellung anfallen. Durch zahlreiche Maßnahmen – in der Lieferkette, der Produktion bis zum Recycling – ist Škoda in der Lage, den neuen Enyaq iV bilanziell CO?-neutral an seine Kunden auszuliefern.

So können Fahrer des Enyaq iV zu 100 Prozent „grün“ unterwegs sein, wenn sie das Elektromodell ausschließlich mit regenerativ erzeugtem Strom laden. Damit wird klar, dass aus ökologischer und ökonomischer Sicht die Elektromobilität in den nächsten Jahren eine immer größere Rolle spielen wird.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.06.2021)