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Frank Castorf inszeniert eine Uraufführung in St. Pölten

Frank Castorf inszeniert in St. Pölten nächste Saison die Uraufführung „Schwarzes Meer“ von Irina Kastrinidis.
Frank Castorf inszeniert in St. Pölten nächste Saison die Uraufführung „Schwarzes Meer“ von Irina Kastrinidis.(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Shakespeare, Nestroy, Ibsen, das Landestheater Niederösterreich plant Spannendes für die kommende Saison.

Mit Shakespeares „Othello“ in der Regie von Rikki Henry eröffnet das Landestheater Niederösterreich am 11. September die nächste Spielzeit. Der Brite Henry, der bei Peter Brook tätig war, hatte in St. Pölten großen Erfolg mit seiner „Hamlet“-Version. Weitere Klassiker-Premieren gelten Brechts „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ (Regie: Ruth Brauer-Kvam, November 2021), Ibsens „Volksfeind“, Nestroys „Talisman“ in der Regie von Alexander Pschill und Kaja Dymnicki sowie Büchners „Leonce und Lena“. Sara Ostertag wird eine szenische Fassung von Thomas Manns „Zauberberg“ herausbringen und Frank Castorf sogar eine Uraufführung: „Schwarzes Meer“ von Irina Kastrinidis. Das Stück handelt von der Ermordung bzw. Deportation der sogenannten Pontos-Griechen durch das Osmanische Reich in den 1920er Jahren. Die Hamburgerin Julia Kreusch wird die Hauptrolle in dieser „weiblichen Odyssee“ - wie die Ankündigung der Produktion – lautet, spielen.

In „Yellow: The Sorrows of Belgium“ geht es um die Zeit des Nationalsozialismus in Belgien, es handelt sich bei diesem Projekt um eine Trilogie in Koproduktion mit dem NTGent in der Regie von Luk Perceval. Paulus Hochgatterer dramatisiert „Die Blendung“ von Nobelpreisträger Elias Canetti. Der Roman aus dem Jahr 1935 handelt von Bücherwurm Kien, der seine Haushälterin Therese heiratet, was nicht gut ausgeht. (Margit Mezgolich zeigte „Die Blendung“ 2016 im Wiener TAG). Auf den Spuren von Franz Kafka, Adalbert Stifter oder W. G. Sebald erkundet „Die Reise“ alte und neue Verbindungen zwischen Österreich und Tschechien. Das Bürgertheater widmet sich „Frauenleben in Niederösterreich 1922-2022. (bp)