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Harmonik

G-Dur, E-Dur oder doch einfach C? Wie das Paradies klingt

Wie klingt das Paradies?
Wie klingt das Paradies?(c) imago images/Andia (Tesson/Andia.fr via www.imago-images.de)
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Für Haydn war klar, wie es sich anhört, wenn es „Es werde Licht“ heißt. Natürlich musste auch diese Selbstverständlichkeit im Lauf der Musikgeschichte erschüttert werden, doch eines bleibt: die Sehnsucht nach der Erlösung durch die Rückkehr nach Eden in Tönen zu malen.

Wie klingt das Paradies? Die Frage ist für alle Musikfreunde, die schon einmal Joseph Haydns „Schöpfung“ gehört haben, leicht zu beantworten: Es ist der strahlende C-Dur-Akkord, der jäh die Finsternis überwindet, sobald Gottes Befehl lautete: „Es werde Licht.“

Wenn es je einen wirklich überwältigenden Moment in der Musikgeschichte gegeben hat, dann war es dieser. Haydns Einfall ist an Schlichtheit nicht zu überbieten – oder sollte man sagen: unterbieten? Es ist halt bei den genialen Ideen so: Einer muss sie haben.

Damit könnte diese Geschichte beinahe schon zu Ende sein, aber die Sache hat Haydns Nachfolgern selbstredend keine Ruhe gelassen.