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Mit Federn, Haut und Haar

Ohne grundlegende Änderung der Landwirtschaft keine Zukunft

Jährlich werden etwa 5000 Tonnen Pflanzenschutzmittel umgesetzt.
Jährlich werden etwa 5000 Tonnen Pflanzenschutzmittel umgesetzt.(c) imago images/Geisser (MANUEL GEISSER via www.imago-images.de)
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Jährlich werden etwa 5000 Tonnen Pflanzenschutzmittel umgesetzt. Wir ruinieren so die Böden, verlieren die Bestäuber und die Basis der Nahrungspyramiden.

In meinem Kommentar vom 7. Juni ging es um die von 2023 bis 2027 mit 400 Milliarden Euro geförderte Gemeinsame EU Landwirtschaftspolitik (GAP). Damit schreibt man jenes industrielle Wirtschaften fort, das über die vergangenen Jahrzehnte maßgeblich zum ökologischen Niedergang beitrug. Der Großteil der Mittel geht auch in Zukunft an die großen, gift- und düngeintensiven Betriebe. Neu ist, dass etwa 30 Prozent an (freiwillige) Öko-Auflagen gebunden sein werden. Dieses Feigenblatt rechtfertigt aber nicht, dass man uns diese bloß scheinbar „neue GAP“ irreführend als „Systemwechsel“ und „Green Deal“ verkaufen will.