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Frankreich

Die Franzosen haben die Lust am Wählen verloren

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Emmanuel Macron mit seiner Ehefrau, Brigitte Macron, bei der Stimmabgabe am SonntagAPA/AFP/POOL/CHRISTIAN HARTMANN
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Emmanuel Macrons Partei wird keine der vierzehn Regionen Frankreichs regieren. Die extreme Rechte ist weniger stark im Kommen.

Noch nie ist in Frankreich ein Urnengang auf so wenig Interesse bei den Wahlberechtigten gestoßen: Nur gerade ein Drittel von ihnen gaben am Sonntag bei den Regionalwahlen ihre Stimme ab. Landesweit 68 Prozent Enthaltung stellen einen historischen Negativ-Rekord dar.

Über die Gründe dafür wird noch diskutiert. Sicher war die Corona-Pandemie ein Faktor der Angst, da viele Wähler noch die problematischen Bedingungen der Gemeindewahlen vor einem Jahre in Erinnerung haben. Für andere stand die Enttäuschung oder das Desinteresse an der Politik im Vordergrund. Und dann war in Frankreich am Sonntag der Vatertag ein Anlass für Familienbesuche.

Wer nicht an der ersten Runde teilnehmen wollte oder konnte, hat am kommenden Sonntag in allen Regionen eine zweite Chance - aufgrund der Stichwahlen, zu der grundsätzlich die Listen zugelassen sind, die mehr als zehn Prozent erreicht haben. Die Finalrunde wird daher oft nicht nur von zwei, sondern drei, vier oder gar fünf Listen ausgetragen.

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