Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Impfzertifikat

Wie der Grüne Pass in der Apple Wallet hinterlegt werden kann

APA/HANS KLAUS TECHT
  • Drucken

Vorbei die Zettelwirtschaft. Das Impfzertifikat kann einfach in die digitale Brieftasche geladen werden. Dank eines Twitter-Nutzers, der eine datenschutzsichere Lösung entwickelt hat.

Der Grüne Pass ist seit dem vergangenen Wochenende vollständig. Egal ob Genesen, Getestet oder Genesen, alle Zertifikate sind jetzt enthalten. Die Daten können mit der Handy-Signatur über das Elga-Portal beziehungsweise das Gesundheitsministerium abgerufen werden. Doch wohin mit dem QR-Code? Ausdrucken? Nicht ideal, erst recht nicht für die Umwelt. Irgendwo am Handy das PDF abspeichern und ständig von neuem suchen? Auch nicht prickelnd. Das dürfte sich wohl auch Fabian Pimminger gedacht haben. Der seines Zeichens "Bube für alles (Digitale) hat eine Web-App geschrieben, mit der das Impfzertifikat des Grünen Pass kurzum in Apple Wallet oder Android-Pendants abgelegt werden kann. Es ist auch das einzige Impfzertifikat mit der längsten Haltbarkeit.

Die Nachfrage ist verständlicherweise groß. Der Twitter-Account Pimmingers geht über und mehr als 200.000 Mal wurde sein Tweet aufgerufen. Dass seine Web-App auf dem Kurznachrichtendienst viral gehen würde, hat er nicht erwartet. Das Feedback ist durchwegs positiv: "Bin gerade mit deinem Wallet Impfpass problemlos am Wiener Flughafen eingereist. Vielen Dank", schreibt ein Nutzer. Denn zwar funktioniert im Land auch der E-Impfpass als Zutrittsnachweis. Schwierig wird es aber bei Reisen ins EU-Ausland. Dort wird nur der QR-Code als EU-Zertifikat ab 1. Juli akzeptiert.

Informationen darüber, wieviele bereits die Web-App nutzen, gibt es nicht. Denn Daten werden nicht gesammelt. "Privacy by Design", wie es Pimminger nennt, der selbst gerne wissen würde, wieviele Nutzer er bereits hat.

Zwischenzeitlich hat sich ein anderer Entwickler die Arbeit von Pimminger vorgenommen und geht auf Datenschutz und mögliche Fragen darin genauer ein.

 

Dabei geht's ganz einfach:

Am besten startet man gleich direkt am Smartphone. Egal ob iPhone oder Android-Gerät.

Im ersten Schritt muss das Zertifikat auf gesundheit.gv.at herunterladen werden. Am besten am Desktop speichern, damit man es schnell wiederfindet. Dann einfach auf coronapass.fabianpimminger.com das Zertifikat hochladen. Dann den erfrischend leicht verständlichen Datenschutzbestimmungen zustimmen. Sie werden bei dem Vorgang nämlich temporär zur Verarbeitung gespeichert, nach der Session aber wieder gelöscht. Im nächsten Schritt erscheint ein neues Fenster. Nach dem Überprüfen der eigenen Daten schließt man den Prozess ab. Die Daten werden umgehend als PassKit File zur Verfügung gestellt und können ohne weitere Umschweife in der Apple Wallet abgespeichert werden. Das selbe gilt auch für Android, wie zum Beispiel PassAndroid oder WalletPasses.

>>> Coronapass.fabianpimminger

Pimminger ist hier eine denkbar einfache Lösung gelungen, die all jenen Geimpften das Handling mit dem QR-Code deutlich erleichtert. Tests sollen künftig ebenfalls in der Wallet hinterlegt werden können: Tests werden noch nicht unterstützt. Ist aber auf der Liste“, schreibt er dazu auf Twitter.