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Berlusconi einigt sich mit Salvini auf Mitte-Rechts-Partei

REUTERS
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Die Gründung der neuen Partei soll vor Parlamentswahlen 2023 stattfinden.

Der ehemalige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi, Gründer der rechtskonservativen Forza Italia, und Lega-Chef Matteo Salvini haben sich auf die Gründung einer neuen Mitte-Rechts-Partei geeinigt, die an den Parlamentswahlen 2023 teilnehmen soll. "Wir wollen, dass die Mitte-Rechts-Kräfte geschlossen an den Parlamentswahlen teilnehmen. Wir schreiten voran", berichtete Berlusconi bei einer Veranstaltung seiner Partei am Montag.

Berlusconi traf Salvini zu einem Abendessen in seiner Residenz in Arcore am Sonntagabend. Dabei wurde über die Zukunftsperspektiven des Mitte-Rechts-Lagers diskutiert. Berlusconi drängt darauf, dass die geplante Föderation aus Mitte-Rechts-Kräften, die im Parlament die Regierung von Mario Draghi unterstützen, bis 2023 in eine Einheitspartei umgewandelt wird. "Die Mitte-Rechts-Parteien sind die stärkste Kraft im italienischen Parlament und der stärkste Befürworter der Regierung um Mario Draghi", erklärte Berlusconi.

Kein Rückzug aus der Politik

"Wir haben fast zwei Jahre Zeit bis zu den Parlamentswahlen 2023, um eine geeinte Mitte-Rechts-Bewegung von unten aufzubauen, und zwar unter Einbeziehung vieler Aktivisten und auch Vertreter der Zivilgesellschaft, die heute weit weg von der Politik sind", sagte Berlusconi.

Trotz seiner Gesundheitsprobleme in den vergangenen Wochen, wegen derer er längere Zeit im Krankenhaus verbringen musste, schloss der TV-Zar seinen Rückzug aus der Politik aus. "Mir geht es zum Glück besser und ich bleibe im Spiel", sagte der 84-Jährige laut Medienberichten.