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Bitcoin

Banken im Bitcoin-Dilemma

(c) Imago
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Die Kunden wollen in Kryptowährungen investieren, doch die Aufsicht errichtet Hürden. Indes hat der Bitcoin-Kurs ein gefährliches charttechnisches Signal ausgesendet.

Banken sind hin- und hergerissen, was Krypto-Assets betrifft. Immer mehr Kunden wollen Bitcoin und ähnliche digitale Produkte kaufen oder verkaufen wie andere Vermögenswerte auch – das könnte in Zukunft neue Geschäftsfelder für die Institute eröffnen. Zugleich warnt die Aufsicht vor Risken und errichtet Hürden, die es für traditionelle Institute schwer bis unmöglich machen, sich zu engagieren.

So hat sich der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht dafür ausgesprochen, Krypto-Assets den schärfsten Kapitalanforderungen im Bankensystem zu unterwerfen. Banken müssten in der Bilanz deutlich höhere Kapitalrückstellungen für Kryptowährungs-Positionen bilden als etwa für Anleihen oder Aktien. Noch seien Banken nur begrenzt auf dem Kryptomarkt engagiert, schreibt der Basler Ausschuss. Doch könnte sich das ändern, wenn der Markt wachse. Und das könnte die „globalen Finanzstabilitätssorgen erhöhen“.