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Österreichs Wettbewerbsfähigkeit ist in der Krise gesunken

THEMENBILD: MAGNA STEYR FAHRZEUGTECHNIK / PRODUKTION PUCH G =
In Sachen Produktivität liegt Österreich im Spitzenfeld. Im Bild: Magna Steyr in Graz.Harald Schneider / APA / picture
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Regulierung und Ineffizienz des Staates könnten den Aufschwung bremsen. Österreich büßte im Wettbewerbs-Ranking drei Plätze ein und fiel von Platz 16 auf 19 zurück.

Nach Lockdowns und Krisenstimmung nimmt die Wirtschaft auch in Österreich Fahrt auf. Die Experten der OECD rechnen heuer mit einem Wachstum von 3,4 Prozent, nächstes Jahr sogar mit 4,2 Prozent. Das ökonomische Comeback nach der hoffentlich bald überwundenen Coronakrise verdeckt aber altbekannte strukturelle Defizite, mahnen die Ökonomen der Agenda Austria und verweisen auf das kürzlich erschienene IMD-Ranking. Es misst die Wettbewerbsfähigkeit von Ländern. Und Österreich ist vom 16. auf den 19. Platz zurückgefallen.

Ohne Reformen drohe Österreich nach zwei Jahren Aufschwung wieder in alte Agonie zurückzufallen, mahnt Hanno Lorenz, Experte der Agenda Austria. Die üppigen Hilfsgelder haben zwar vielen Unternehmen und Haushalten geholfen, die Krise relativ glimpflich zu überstehen. „Doch die großzügigen Hilfen bremsen auch den Wandel“, sagt Lorenz. Veraltete Strukturen seien nicht nur erhalten, sondern verstärkt worden.