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Übernahme

Höchststimmrecht bei der S Immo bleibt

S-Immo-Chef Bruno Ettenauer hatte sich gegen die Übernahme für den gebotenen Preis ausgesprochen.(c) Mirjam Reither
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Dass das Höchststimmrecht wegfällt war Bedingung der Immofinanz für ihr Übernahmeangebot. Ist damit der Deal gescheitert?

Die Abstimmung war mit Spannung erwartet worden. Auf der Hauptversammlung (HV) des Wiener Immobilienkonzern S Immo stimmten die S-Immo-Aktionäre für den Erhalt des Höchststimmrechts (§13 in der Satzung). Dieses besagt, dass kein Aktionär mehr als 15 Prozent der Stimmen halten darf. Die Schwelle bietet somit einen gewissen Schutz vor Willkür der Großen. 47,56 Prozent der Stimmen waren gegen die Änderung der Satzung (39,29 Prozent der Kapitalanteile).

Der Wegfall der Schwelle war Bedingung für das freiwillige Übernahmeangebot der Immofinanz, dessen CEO Ronny Pecik ist. „A Watschen für Pecik“, urteilt ein Aktionäre gegenüber der „Presse“. Auch IVA-Anlegerschützer Florian Beckermann wertet die Abstimmung als „starkes Votum gegen die Übernahme“ und für eine „Stand-alone-Strategie der S Immo“. „Es sei ein guter Tag für Kleinaktionäre“, so Beckermann weiter. Denn die streubesitzschützende Bestimmung bleibe.