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Ausstellung

Wiener Uhrenmuseum: Wie die Zeit vergeht . . .

Wiener Zappler, Kuriositäten zuhauf und die Sammlung der Marie von Ebner-Eschenbach: Im Wiener Uhrenmuseum spielen Zeitmesser seit hundert Jahren die Hauptrolle.

Der Genauigkeitsschub kam mit der Eisenbahn: Erst ihr Siegeszug machte präzise, überregional gültige Fahrpläne erforderlich und damit aufeinander abgestimmte Zeitzonen sowie einheitlich nachvollziehbare Angaben. Entsprechend wichtig wurden mechanische Uhren, auf deren Gang und Anzeige man sich verlassen konnte. Und natürlich die Einführung von größeren Gebieten, die die nach dem jeweiligen Sonnenstand errechnete Lokalzeit ablösten: In Wien, ist im Uhrenmuseum zu erfahren, beträgt der Unterschied zwischen der mittleren Ortszeit, die sich nach dem Stand der Sonne richtet, und der Mitteleuropäischen Zeit übrigens fünf Minuten 21 Sekunden. Bis man sich darauf einigte, auch hierzulande die MEZ einzuführen, vergingen Ende des 19. Jahrhunderts aber etwa zwanzig Jahre. Nicht ganz untypisch für den gemächlichen Genius Loci, könnte man jetzt sagen.