Aktienmarkt

Was jetzt für Grenzmärkte spricht

Vietnam profitiert von der anziehenden Weltwirtschaft.
Vietnam profitiert von der anziehenden Weltwirtschaft.(c) APA/AFP/MANAN VATSYAYANA (MANAN VATSYAYANA)
  • Drucken

Junge Wachstumsregionen in den Frontier Markets – von Rumänien bis Vietnam – profitieren vom aktuellen Konjunkturaufschwung. Die Chancen sind vielfältig.

Wien. Zahlreiche Märkte haben sich von dem schweren Crash im März 2020 zügig erholt: Der MSCI All Country World Index schaffte letztendlich ein Plus für das Gesamtjahr von knapp 17 Prozent. Doch an den MSCI Frontier Markets ging die Erholung scheinbar spurlos vorbei, das Jahresplus lag 2020 bei mageren 1,65 Prozent. Der Index umfasst Börsen in jungen Wachstumsmärkten, die vor dem Aufstieg in die Emerging Markets stehen, dies aber aufgrund zahlreicher Faktoren noch nicht geschafft haben. Zu den Gründen zählen etwa eine zu schwache Informationspolitik der Börsenfirmen, hohe Hürden für internationale Anleger und wenig liquide Aktienmärkte.

Regional gibt es dabei keine Grenzen. Die größten Gewichtungen im MSCI Frontier Markets nehmen Vietnam, Marokko und Island ein. Kasachstan und Rumänien sind in dem Index ebenfalls vertreten. Gemeinsamkeiten gibt es trotz der Ländervielfalt dennoch: In vielen solcher Regionen sind die Lohnkosten niedrig, während zugleich das Wachstum am Binnenmarkt am Beginn eines Aufschwungs steht. Vor allem Firmen aus dem Finanz- und Gesundheitssektor, aber auch aus der Telekombranche, locken deshalb mit hohen Wachstumschancen.

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.