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Auseinandersetzungen

Festnahme bei Pro-kurdischer Demo in Wien-Favoriten

Rund 500 Teilnehmer waren bei der Kundgebung in Wien-Favoriten. Gewalttätige Auseinandersetzungen mit Sympathisanten der rechtsradikalen türkischen "Grauen Wölfe" wie im Vorjahr blieben jedoch aus.

Während einer pro-kurdischen Kundgebung des Bündnisses Antifaschistische Solidarität ist es am Samstagnachmittag in Wien-Favoriten zu mindestens einer Festnahme gekommen. Gewalttätige Auseinandersetzungen mit Sympathisanten der rechtsradikalen türkischen "Grauen Wölfe" wie im Vorjahr blieben jedoch aus. Die rund 500 Teilnehmer zogen am Samstagnachmittag von der U1-Station Troststraße über den Reumannplatz bis zum Columbusplatz.

Die Demonstrantinnen riefen "Terrorist Erdogan" und forderten auf Flaggen die Freilassung des wegen Terrorismus zu lebenslanger Haft verurteilten Kurdenführers Abdullah Öcalan. Mehrmals kam es dabei zu Provokationen durch Demonstranten und auch Passanten. Es wurden Feuerwerkskörper und Böller gezündet.

Mehrmals wurde der verbotene "Wolfsgruß" bei Passanten gesehen, jedoch wurde eine Eskalation durch ein Großaufgebot der Polizei abgewendet. Die Kundgebung wurde um 18.00 Uhr am Keplerplatz friedlich aufgelöst. Durch die Organisatoren wurde bis dato zumindest eine Festnahme bestätigt.

Der Protest fand zum Jahrestag der Ausschreitungen von türkischen Nationalisten bei einer pro-kurdischen Demonstration in dem Wiener Stadtteil statt. Mehrere Dutzend Männer hatten damals eine feministische Kundgebung angegriffen, es kam zu Ausschreitungen und Angriffen auf das linke Ernst-Kirchweger-Haus, in dem auch kurdische und türkische Arbeitervereine aktiv sind.

 

(APA)