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Pandemie

Warum trotz der Delta-Variante gelockert wird

Die Impfungen schützen sowohl effektiv vor der zunächst in Indien entdeckten Mutante, als auch langfristig. Überlastete Intensivstationen im Winter sind unwahrscheinlich – nicht zuletzt, weil sich zumeist Jüngere infizieren.

Umfassende Lockerungen ab 1. Juli, die endgültige Rückkehr zur Normalität ab 22. Juli – dann könnte sogar die Maskenpflicht zur Gänze fallen, selbst in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln. So lautet der Fahrplan der Bundesregierung für die kommenden Wochen und Monate.

Mehr zum Thema im Podcast

Martin Moder im Gespräch mit Michael Mayrhofer im „Presse"-Podcast, direkt hier zum Hören:

 

Die weltweit grassierende Delta-Variante des Sars-CoV-2 scheint also kaum Einfluss auf die Entscheidungen über Öffnungsschritte zu haben – obwohl sie sich auch in Österreich rasant ausbreitet, um 50 bis 60 Prozent ansteckender ist als die derzeit dominierende Alpha-Variante und sich der Immunantwort nach der Impfung effizienter entziehen kann.

Wie ist diese Gelassenheit von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) zu erklären? Läuft Österreich Gefahr, die verhängnisvollen Fehler aus dem vergangenen Sommer zu wiederholen, als trotz steigender Infektionszahlen an den geplanten Lockerungen festgehalten wurde und das Land in eine zweite Welle schlitterte? Nein, denn die Umstände sind gänzlich andere.