Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Coronavirus

Im Dschungel der Sommer-Reiseregeln

Österreich hat seine weltweite Reisewarnung aufgehoben. Doch der Weg in den Urlaub führt weiter durch ein Dickicht aus Regeln: Vom komplizierten Fall Portugal über die gesetzlich erlaubten Impfstoffe bis hin zu Unterschieden in der EU.

Im Prinzip sollte Urlaub simpel sein: wegfahren, ankommen, etwas erleben oder sich erholen. Dann wieder nach Hause. Doch richtig einfach wird das diesen Sommer wieder nicht. Zumindest für alle, die dabei eine Landesgrenze überqueren wollen. Nun hob das österreichische Außenministerium am Donnerstag die seit Monaten aufgrund der Coronapandemie geltende, weltweite Reisewarnung auf.

Damit soll zumindest die Rückreise leichter werden. Auf der Weltkarte scheinen nun mehr Flecken grün und orange, statt wie zuvor rot. Das farbliche Dreistufensystem korrespondiert mit einer Einteilung durch das Außenministerium in Länder mit „geringem epidemiologischen Risiko“ (grün), „sonstige Staaten und Gebiete“ (gelb) und solche mit „Virusvarianten“ (rot).

Diese Einschätzung wurde laut Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) aufgrund der Empfehlungen von EU-Behörden getroffen, dazu habe man österreichische Experten konsultiert. Das erklärt, warum manche Länder wie zum Beispiel Saudiarabien für Österreich bereits als grün gelten. Auf Websites der EU-Behörden wiederum werden Portugal und weite Teile Spaniens, anders als in Österreich, gelb geführt.