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Die Bilanz

Bei Nahrungsmitteln droht die Preisexplosion

Stephanie Kilgast: Winzige Leckereien aus Modelliermasse
„Shrinkflation“ – gleiche Packung, gleicher Preis, weniger Inhalt – funktioniert bei sehr hohen Teuerungsraten nicht mehr.Ferrari Press Agency / Action Pr
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Der IWF fürchtet, dass die Preisexplosion auf den Rohstoffmärkten bis zum Jahresende zu krassen Verteuerungen von Nahrungsmitteln führt. Und damit die Inflation weiter kräftig anheizt. Ein sehr gefährlicher Mix.

Die Lebensmittelpreise, sagen Sie, seien zuletzt stark gestiegen? Mag sein. Ökonomen fällt zu diesem jetzt oft zu hörenden Stoßseufzer freilich immer öfter der Titel eines uralten Bachman-Turner-Overdrive-Gassenhauers ein: „You Ain't Seen Nothing Yet“.

Der eigentliche Preisschub kommt nämlich erst Ende 2021/Anfang 2022, sagt der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem jüngsten Ökonomenblog. Dann werden die Nahrungsmittelpreise für Endkonsumenten weltweit richtig stark anziehen – und dafür sorgen, dass die optimistischen Inflationsprognosen, die derzeit nur von einer vorübergehend etwas erhöhten Teuerung ausgehen, schnell Makulatur werden.