Die Lockdowns werden beendet, der CO2-Ausstoß steigt weltweit wieder. Luc Olivier von LFDE erklärt, mit welchen Firmen die Klimawende glücken und wie man als Anleger profitieren kann.
Wien. Auf dem globalen Ölmarkt ist vom wachsenden Kampf gegen den Klimawandel wenig zu spüren. Die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen zieht mit dem Konjunkturaufschwung kräftig an. Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) dürfte allein der globale Rohölverbrauch in der zweiten Hälfte 2022 das Rekordniveau von 2019 mit einem Tagesvolumen von rund 99 Millionen Fass wieder erreichen. Der Großteil der Nachfrage entfällt dabei auf den Transportsektor. Ein wachsender Teil wird aber auch von der petrochemischen Industrie, etwa für die Herstellung von Kunststoffprodukten, nachgefragt.
Für Luc Olivier, Co-Fondsmanager des Echiquier Climate Impact Europa Fund von La Financière de l'Echiquier (LFDE) aus Frankreich, sind solche Entwicklungen freilich ein Ansporn, nach Anbietern alternativer Lösungen zu suchen, wie der Marktexperte im Gespräch mit der „Presse“ betont. Wie aber sieht sein Investmentansatz in der Praxis aus?