Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Kordikonomy

Die schwierige Besetzung eines Chefsessels

Ökonom Lars FeldMirjam Reither
  • Drucken

Star-Ökonom Lars Feld wird Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts IHS. Erstaunlicherweise war seine Kür nicht ganz unkompliziert. Was aber keineswegs an ihm lag. Sondern vor allem an der Stimmung im Lande.

Zeiten ändern sich, ganz offensichtlich: Früher waren Personalia an der Spitze eines Wirtschaftsforschungsinstituts allenfalls etwas für wirtschaftswissenschaftliche Aficionados. Heute ist es – zumindest in Österreich – ein höchst emotionales Politikum. Und also ziemlich spannend. Was möglicherweise auch mit einem unglücklichen Zufall zu tun hat: In beiden großen heimischen Wirtschaftsforschungsinstituten, dem Wifo und dem IHS, wurden heuer die Chefsessel frei: Wifo-Chef Christoph Badelt zieht sich im Herbst aus Altersgründen zurück, IHS-Chef Martin Kocher wurde im Jänner Arbeitsminister. Als Badelt-Nachfolger wurde Star-Ökonom Gabriel Felbermayr gefunden. Das IHS hat am Mittwoch entschieden. Und hat sich damit recht schwergetan.