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Gastkommentar

Abzug vom Hindukusch: Ausgebrannt und zerkratzt

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Die letzten Soldaten aus Nato-Staaten verlassen Afghanistan. Der Ausgang des 20-jährigen Einsatzes bleibt ungewiss.

Und wieder zieht sich eine Großmacht vom Hindukusch zurück: ausgebrannt, zerkratzt, desillusioniert. Nach Briten und Sowjets hat Afghanistan auch die Amerikaner gelehrt, dass dieses Land ein zu harter Boden für ausländische Eindringlinge ist. Egal, ob sie im Guten oder im Bösen kommen: Afghanistan wirft seine fremden Besatzer ab – und wenn der Abwehrkampf jahrzehntelang dauert.

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Letzte Woche zogen die letzten Soldaten der deutschen Bundeswehr ab, 59 Tote kostete der Einsatz. Insgesamt verlor die Nato bei ihrer 20-jährigen Intervention in Afghanistan über 3500 Soldaten, fast jeder der 30 Mitgliedsstaaten hat Tote und Verwundete zu beklagen. Die meisten Gefallenen sind US-Soldaten: 2448. Die Zahl der getöteten Afghanen und Afghaninnen geht in die Hunderttausende.