Einige Querdenker an der Wallstreet befürchten, dass solche Fonds, die allein in den USA bereits auf elf Billionen Dollar angewachsen sind, die gesamte kapitalistische Gesellschaftsordnung umwerfen könnten.
Fünfzig Jahre nachdem der erste Fonds aufgelegt worden ist, der die Bewegungen eines ganzen Marktes abbilden sollte, gelten solche passive Investmentprodukte vielen als unersetzlich. Sie stehen im Ruf, Massen an Kleinanlegern preisgünstiges und renditestarkes Aktiensparen ermöglicht zu haben und sie vor teurer Abzocke durch Fondsmanager und Banken zu bewahren.
Alleine in den USA ist das Marktsegment auf elf Billionen Dollar angewachsen. Doch einige Wallstreet-Rebellen teilen die Begeisterung für die Fonds nicht, ganz im Gegenteil: Sie fürchten angesichts der atemberaubenden Größe des Segments um nichts weniger als die gesamte kapitalistische Gesellschaftsordnung.