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Nationalrat

Nach dem Corona-Cluster: Subjektive Kontaktverfolgung im Parlament

20210707 115. Parliamentary Session of the XXVII. Legislative Period VIENNA, AUSTRIA - JULY 7: Minister of agriculture
Wer bezahlt die Krise? In Anwesenheit von Ministerin Elisabeth Köstinger und Sebastian Kurz (ÖVP) wurde recht sachlich diskutiert. Dann wurde es hitzig.imago images/SEPA.Media
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Wie ist der Corona-Cluster im U-Ausschuss entstanden? Am Mittwoch diskutierten die Abgeordneten darüber. Einige von ihnen ohne Maske.

Es hofft natürlich niemand, dass im Parlament ein neuer Corona-Cluster entsteht. Aber für den Ernstfall sei für die Contact-Tracer festgehalten: Von 10 bis 10.30 Uhr ist der Sitzungssaal in der Hofburg am Mittwoch besonders gefährdetes Gebiet.

Die Nationalratsabgeordneten tauschen in dieser halben Stunde wohl besonders viele Aerosole aus. Sehen kann man das zwar nicht, aber hören. Zum Beispiel bei Michael Schnedlitz (FPÖ): „Das muss sich kein Abgeordneter gefallen lassen, wo samma denn!“, ruft er ins Mikrofon. Davor ist er schon erbost die Reihen auf und ab gegangen. Sein Parteikollege Hannes Amesbauer steht von seinem Platz auf, zeigt mit dem Finger auf den ÖVP-Klub und brüllt etwas mutmaßlich Unfreundliches in die Richtung. Andreas Hanger antwortet: „Wir haben ja schon viele sinnlose Debatten hier geführt, aber diese ist es ganz besonders.“