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Kunstlicht

Warum Danielle Spera das Jüdische Museum weiter leiten soll

Danielle Spera ließ die Schausammlungen an beiden Standorten neu aufstellen, versah sie auch mit digitalen Gadgets.Clemens Fabry
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Sippenhaftung und Häme Popularität gegenüber sollten Kulturpolitik nicht leiten. Sondern erfolgreiche, zeitgemäße Museumsarbeit.

Was Danielle Spera als Direktorin des Jüdischen Museums Wien nicht geschafft hat in den vergangenen zehn Jahren – das Haus als Kompetenzzentrum synagogaler Textilien des 18. Jahrhunderts zu positionieren. Damit war der einstige ZiB-Star auch nicht angetreten. Sie wollte ein jüdisches Museum für alle, nicht für für Experten, nicht exklusiv für die jüdische Gemeinde. Auch ohne jüdischen Hintergrund, trotz Ängstlichkeiten, trotz des Wissens um Schuld und Geschichte, sollten sich die Wiener hineinwagen.