Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Fahrpreise

Interne Revolte der Uber-Fahrer

Wer heute in ein Uber steigt, zahlt meist mehr und muss länger warten, als noch im Vorjahr.
Wer heute in ein Uber steigt, zahlt meist mehr und muss länger warten, als noch im Vorjahr.(c) Getty Images (Edward Berthelot)
  • Drucken

Seit Jahresbeginn gelten für Taxi- und Uber-Fahrer dieselben Regeln. Eine Gruppe von Uber-Lenkern moniert nun, dass der Online-Vermittler diese umgehen würde. Uber dementiert und warnt vor einem Fahrer-Engpass.

Die Straße ist ein heiß umkämpfter Markt. Jahrelang protestierten Taxifahrer gegen den US-Fahrdienstvermittler Uber, der seine Dienste seit 2014 auch in Österreich anbietet. Mehrere Male zogen die heimischen Taxi-Funkzentralen gegen den ungeliebten Konkurrenten aus dem Silicon Valley vor Gericht, meist mit Erfolg. Immer wieder kehrte Uber mit seinem aus Kundensicht attraktivem Angebot aber wieder zurück. Der Markt regelte sich eben von selbst – auch, wenn er gesetzlich immer weiter eingeschränkt wurde.

Seit Anfang des Jahres gelten nach langem Lobbying-Hickhack neue Regeln. Das Gelegenheitsverkehrs-Gesetz fasst das Taxi- und das Mietwagengewerbe seither zusammen. Die freie Preisgestaltung im Wettbewerb um die Fahrgäste wurde darin massiv einschränkt. Die Novelle hätte den freien Markt endgültig ausgeschalten, murrten die einen, endlich gäbe es faire Wettbewerbsbedingungen, freuten sich die anderen.