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Strategie

Pharma-Standort: Innovationen stagnieren seit Jahren

Blick auf das Novartis/Sandoz-Firmengelände in Kundl in Tirol. Die dortige Penicillin-Produktion soll als Vorbild für die heimische Standort-Strategie dienen.(c) APA/EXPA/ JOHANN GRODER (EXPA/ JOHANN GRODER)
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Die heimische Pharma- und Life-Science-Branche hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung verloren. Eine gezielte Ansiedelungsstrategie soll den Standort wieder attraktiver machen und Engpässe künftig vermeiden. Als Vorbild gilt die Penicillin-Produktion in Kundl in Tirol.

Die Coronakrise hat deutlich gemacht, wie fragil das heimische Gesundheitssystem ist. Engpässe bei Schutzausrüstung zeigten, wie sehr die Versorgung vom Ausland abhängig ist. Dieser Befund gilt auch für Pharmazeutika, deren Produktion seit vielen Jahren zum Großteil in asiatische Billigproduktionsländer ausgelagert wird. Die Engpässe gelangten im vergangenen Jahr verstärkt ins öffentliche Blickfeld. National und EU-weit sind diese aber kein ganz neues Phänomen.