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TV-Sommergespräche

Rendi-Wagner: „Doskozil ist unehrlich und inkonsequent“

Im Sommergespräch auf Puls 24 teilte Rendi-Wagner am Montag gegen Doskozil aus.
Im Sommergespräch auf Puls 24 teilte Rendi-Wagner am Montag gegen Doskozil aus.(c) APA/PULS 4/CHRIS GLANZL
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Auf Puls24 ging die Parteichefin am Montagabend in die Offensive gegen den „bösen Mann im Burgenland“. In Wien schwört man ihr „volle Solidarität“.

„Die Menschen haben es satt: die Selbstdarsteller, das Laute und Polternde.“ Im Palmenhaus des Schlossgartens Schönbrunn teilte Pamela Rendi-Wagner am Montagabend ungewohnt deutlich aus. Gemeint hatte sie dabei ihren erbittertsten internen Widersacher, Hans Peter Doskozil. Nach den Streitigkeiten zwischen ihr und dem burgenländischen Landeshauptmann, der sie zuletzt mit Ex-ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner verglich, machte sie im Sommer-Interview auf Puls24 kein Hehl daraus, was sie von dem „bösen Mann im Burgenland“, wie Moderatorin Manuela Reidl ihn scherzhaft nannte, hält.

„Er ist inkonsequent und unehrlich und das ist schade für den einstigen Hoffnungsträger unserer Partei“, sagte Rendi-Wagner über Doskozil, den sie in der Vorwoche mit Herbert Kickl (FPÖ) verglichen hatte, der wiederum Norbert Hofer als FPÖ-Chef „weggemobbt“ hätte.
Bezug nahm sie dabei auf ein Telefonat mit Doskozil, das sie zwei Tage nach dem Parteitag vor zwei Wochen geführt haben will. Darin habe sie ihn gebeten, angesichts des gewaltsamen Todes der 13-jährigen Leonie, eine gemeinsame Linie in der Asylfrage zu finden und diese bei einer Pressekonferenz zu präsentieren. Doskozil habe ihr geantwortet, dass er dazu nichts sage. „Am Tag später hat er Interviews gegeben und gesagt, es gibt keine Linie in der SPÖ. Ich erwarte mir hier schon, dass alle ehrlich am Erfolg der SPÖ arbeiten.“