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Unpacked-Event

Samsung Z Fold 3, Flip 2, Uhren und Kopfhörer: Line-up vorab im Netz aufgetaucht

Im Vergleich zu den Vorgängern, soll das dritte Modell mit einigen Neuheiten aufwarten können.APA/AFP/GETTY IMAGES/David Becke
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Einen Monat vor dem offiziellen Unpacked-Event von Samsung präsentierten sich die neuen Geräte im Rampenlicht. Was vom neuen Line-up zu erwarten ist.

2021 ist für die Tech-Branche weiterhin ein azyklisches Jahr. Der Mobile World Congess in Barcelona war nur spärlich gebucht und die IFA in Berlin fällt ganz aus. Die Hersteller scharren aber trotzdem mit ihren neuen Geräten bereits in den Startlöchern. Samsung plant dafür wohl ein eigenes Unpacked-Event am 11. August. Schon einen Monat vorher ist der Zauber der Überraschung nahezu verflogen, denn das gesamte Line-up hat seinen Weg ins Internet gefunden.

Die größte Überraschung vorab: Wer auf einen Galaxy-Note-Nachfolger wartet, tut das vergeblich. Auf den Bildern zeigen sich zwischen den Foldables, dem Galaxy Z Fold 3 und dem Flip vornehmlich Wearables und ein günstiges Galaxy S21FE, das sich aufgrund des weltweiten Chipmangels aber noch weiter verzögern könnte. Sollte Samsung aber auf seinen hauseigenen Prozessor (Exynos) setzen, stellt sich nicht mehr die Frage ob das Gerät kommt, sondern wann.

Äußerlich orientiert sich die Fan-Edition (FE) am Galaxy S21+ und ebenfalls ein Plastikgehäuse haben. Zudem soll das 6,4 Zoll große Gerät in Pastell-Farben getüncht sein. Das Display löst in Full HD+, dessen Bildschirmwiederholrate zwischen 60 und 120 Hz bietet. Das rückwärtige Kamera-Scharnier (Triple-Kamera) wird auch im FE zum Einsatz kommen. Unklar ist, wie es um die Auflösung bestellt sein wird.

Im Netz wird spekuliert, ob es sich beim FE um einen Note-Ersatz handeln könnte. Wobei einige elementare Dinge, wie zum Beispiel ein integrierter Stift, derzeit noch fehlen.


Es wird weiter gefaltet

Bereits die dritte Auflage des Galaxy Z Fold 3 erwartet Kunden im August. Neben zahlreichen technsichen Aufrüstungen wird das Gerät wohl deutlich günstiger werden. Ein entscheidender Schritt, damit die Geräte nun auch wirklich massenreif werden. Bei beiden Falthandys rief Samsung zum Verkaufsstart einen Preis von mehr als 2000 Euro auf. Aber aller guten Dinge sind drei: 1400 Euro soll das Z Fold 3 kosten.

Nicht nur günstiger, sondern auch schlanker wird das Gerät, das sich auch hoffentlich im Endgewicht positiv bemerkbar machen wird. Obwohl ein 4500 mAh Akku verbaut sein wird, soll das Gerät um einen halben Millimeter dünner sein als sein Vorgänger. Die Maße der Display-Panels scheint größtenteils unverändert zu bleiben. Somit würde das Außendisplay 6,2 und das Falt-Display 7,6 Zoll aufweisen.

Einige Unklarheiten bestehen vor der offiziellen Präsentation aber noch: Kommt tatsächlich eine im Display verbaute Kamera? Das erste Modell mit dieser technischen Neuerung, ZTE Axon, konnte damit nicht so recht im Test überzeugen. Eine S-Pen-Unterstützung ist ebenfalls im Gespräch. Dass das Fold zum Note-Nachfolger mutiert, wäre generell ein nachvollziehbarer und logischer Schritt. Voraussetzung für einen zu akzeptierenden Wechsel ist aber, dass der Stift auch tatsächlich im Gerät seinen angestammten Platz bekommt.

Ebenfalls auf der Wunschliste steht eine andere Umsetzung des Fingerprint-Sensors. Der seitlich angebrachte Sensor funktioniert nur bedingt.

Vor allem aber Software-seitig sind noch einige Fragen offen. Hier sollte Samsung noch mit einigen technischen Leckerbissen aufwarten können, um die Vorteile der Faltbarkeit noch mehr in den Vordergrund zu rücken.Freies HTML (4d3bf8c2)Freies HTML (4d3bf8c2)

Beim Flip setzt Samsung auf Stringenz. Äußerlich sind keine großen Anpassungen zu erwarten. Hinzu kommen neue Smartwatches, wie die Galaxy Watch 4 sowie eine Classic-Version. Auch die neuen kabellosen Kopfhörer, Galaxy Buds 2, zeigten sich bereits vorab.