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Little Island, der aufgeschüttete, auf Betonstelzen ruhende Park im Hudson River, ist die neueste Attraktion New Yorks.
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Reportage

Ein Sommer der Freiheit in New York

In der Metropole blüht das Leben nach der Corona-Katastrophe des Vorjahrs wieder auf. Viele New Yorker sind wieder in ihre Stadt zurückgekehrt. New York pulsiert vor Energie. Aber noch läuft der Alltag nicht im Normalmodus.

In den rumpligen Straßen Manhattans heulen die Sirenen. Doch es ist nicht mehr der jaulende Alarmton wie zum Höhepunkt der Coronapandemie in New York vor 15 Monaten, als im Minutentakt die Ambulanzwagen durch die Stadt jagten, sondern es ist die tägliche Routine der Polizeiautos und Feuerwehrwagen. Der Lärm, das Getöse, das Hupen – alles, was New York ausmacht, ist wieder da. Freaks und Jogger bevölkern die Straßen, 60-jährige Gesichter im Körper von 80-Jährigen flanieren mit ihren Hunden durch die Upper East Side.
Im Straßenbild ist die Krise kaum noch präsent, abgesehen von wenigen Maskenträgern, zumeist chinesische Amerikaner. An ausgewählten Orten wie im angesagten Meatpacking District in Chelsea laden Covid-Stationen in Zelten zum Testen ein. Impfstoff ist in Hülle und Fülle vorhanden. New York feiert einen Sommer der Freiheit, das Leben spielt sich im Freien ab.