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Interview

Totzauer will ORF-Generaldirektorin werden und "keine Massenware"

„Klar, dass die ORF-Wahl auch eine politische Tangente hat“, sagt Lisa Totzauer.
„Klar, dass die ORF-Wahl auch eine politische Tangente hat“, sagt Lisa Totzauer.[ Irene Kernthaler-Moser ]
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Lisa Totzauer will ORF-Generaldirektorin werden. Im Interview spricht die ORF-1-Managerin über politischen Einfluss, fehlende Ressourcen und das alte Newsroom-Konzept.

Die Presse: Sie haben sich mit der Ankündigung Ihrer Bewerbung als ORF-Generaldirektorin ans Publikum gewandt. Das ist ein neuer Stil.

Lisa Totzauer: Ich wende mich direkt an die Menschen, die ihren Beitrag dafür leisten, dass es einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk überhaupt gibt und dass wir die Möglichkeit haben, unabhängig für sie zu arbeiten. Wir sind unserem Publikum verpflichtet und nicht irgendjemand anderem. Es ist Zeit, das in den Hinterköpfen noch immer verankerte Monopolgefühl zu überwinden. Wir müssen unser Publikum viel mehr einbinden, auf Augenhöhe mit ihm kommunizieren und es ernst nehmen.

Sie treten bei der ORF-Wahl gegen Amtsinhaber Alexander Wrabetz an. Erwartet wird auch eine Bewerbung von ORF-Vize-Finanzdirektor Roland Weißmann, der als ÖVP-Favorit gehandelt wird. Wie schätzen Sie Ihre Chancen ein?