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Erstes Halbjahr

Kunstmarkt: Gestärkt aus der Krise

Gebote kommen von überall aus der Welt: Christie's versteigert „Game Changer“ von Banksy zum Rekordpreis von 16,8 Mio. Pfund.
Gebote kommen von überall aus der Welt: Christie's versteigert „Game Changer“ von Banksy zum Rekordpreis von 16,8 Mio. Pfund.(c) Guy Bell
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Der Kunstmarkt scheint die Coronakrise hinter sich gelassen zu haben. Die Marktführer, aber auch das Dorotheum verzeichnen starkes Wachstum.

Die Pandemie hat den Kunstmarkt 2020 aus dem Dornröschenschlaf geweckt. In Windeseile haben die Auktionshäuser ihre eingefahrenen Strategien hinterfragt, die Digitalisierung vorangetrieben und innovative Ideen umgesetzt. Heuer scheinen sie die Früchte ihrer Arbeit zu ernten. Laut Report „Raw Facts: Auction Review, First Half 2021“ der Analysefirma ArtTactic haben die drei Marktführer Christie's, Sotheby's und Phillips mit Auktionen 5,9 Milliarden Dollar umgesetzt. Das ist ein Plus von 230 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020. Sotheby's hat mit Auktionen 2,8Milliarden Dollar erlöst, nach 1,2Milliarden im Vorjahr, Christie's 2,6Milliarden, nach 481 Millionen Dollar, und Phillips 425 Millionen nach 100 Millionen Dollar. Sotheby's und Phillips haben noch keine detaillierten Halbjahresberichte veröffentlicht.