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Salzburger Festspiele

Wenn in Salzburg Chor und Orchester einspringen müssen

Nur die Chefdirigentin Mirga Gražinytė-Tyla und die Solisten kamen wie geplant: Das Gustav-Mahler-Jugendorchester, Mitglieder des RSO und der Singverein in der Felsenreitschule.(c) ©MarcoBorrelli
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„War Requiem“ mit Singverein und kombinierten Orchesterkräften: vor allem im Kammermusikalischen eindringlich.

Was ist festspielwürdig? Das Außergewöhnliche, Besondere. Manchmal auch in den äußeren Umständen. Schon 2020 wollten die Festspiele ihre „Ouverture spirituelle“ mit Benjamin Brittens „War Requiem“ einleiten, zusammen mit Schönbergs „Friede auf Erden“: als Symbol für das historische Friedensprojekt Festspiele. Zwei Weltkriege und alle mit ihnen verbundenen Verbrechen gegen Mensch und Menschlichkeit liegen zwischen Schönbergs ekstatischer Chor-Chromatik am Rande der Tonalität und Brittens großformatigem, pazifistischem Gedenken der Opfer aller Nationen, komponiert im Kalten Krieg.